Einfach machen.

Wenn man einmal erkannt hat, dass alles hin und her überlegen keinen Sinn macht, dann fällt es auch leicht, damit aufzuhören. Also habe ich als Mama - zugegebener Maßen erst nach ein paar Monaten - gelernt, jeden Tag so zu nehmen, wie er kommt. Mal quengelig, mal fröhlich, mal alles durcheinander...

Kein Vergleich.

"Hey, ich hab da mal eine Frage...", wenn es schon so los geht. Genervt und ein bisschen sensationsgeil schaue ich auf mein Handy und warte, was kommt. "Die Kleine hat da seit heute so einen komischen Ausschlag und ich wollte mal fragen, ob das jemand von euch auch schonmal hatte und was das sein könnte." Es folgt eine unscharfe, mikroskopische Aufnahme eines circa drei Nanometer kleinen roten Punktes. 

#flashback | Baby, it’s cold outside.

Ich genoss die klare, frische Luft, die den Kopf so schön frei macht. Und genau das war es anscheinend, was ich brauchte. Denn als ich da so stand, meinen Blick auf das glitzernde Wasser gerichtet, entspannte sich alles in mir. Ich war dankbar, an einem so schönen Tag nicht im miefigen Büro sitzen zu müssen und noch dankbarer für den Grund, den es dafür gab.